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3/6-11
Was steigt da herauf aus der Wste wie ein gerader Rauch, wie ein Duft von Myrrhe, Weihrauch und allerlei Gewrz des Krmers?
Siehe, es ist die Snfte Salomos; sechzig Starke sind um sie her von den Starken in Israel.
Alle halten sie Schwerter und sind gebt im Kampf; ein jeder hat sein Schwert an der Hfte gegen die Schrecken der Nacht.
Der Knig Salomo lie sich eine Snfte machen aus Holz vom Libanon.
Ihre Sulen machte er aus Silber, ihre Lehnen aus Gold, ihren Sitz mit Purpur bezogen, ihr Inneres mit Ebenholz eingelegt. - Ihr Tchter Jerusalems,
kommt heraus und sehet, ihr Tchter Zions, den Knig Salomo mit der Krone, mit der ihn seine Mutter gekrnt hat am Tage seiner Hochzeit, am Tage der Freude seines Herzens.

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4/16
Steh auf, Nordwind, und komm, Sdwind, und wehe durch meinen Garten, da der Duft seiner Gewrze strme! Mein Freund komme in seinen Garten und esse von seinen edlen Frchten.
2/10,11,12,13,14
Mein Freund antwortet und spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schne, und komm her!
Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei und dahin.
Die Blumen sind aufgegangen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube lt sich hren in unserm Lande.
Der Feigenbaum hat Knoten gewonnen, und die Reben duften mit ihren Blten. Steh auf, meine Freundin, und komm, meine Schne, komm her!
Meine Taube in den Felsklften, im Versteck der Felswand, zeige mir deine Gestalt, la mich hren deine Stimme; denn deine Stimme ist s, und deine Gestalt ist lieblich.
5/1
Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Gewrzen gepflckt; ich habe meine Wabe samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken. Et, meine Freunde, und trinkt und werdet trunken von Liebe!
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2/15
Fangt uns die Fchse, die kleinen Fchse, die die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge haben Blten bekommen

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2/16-17
Mein Freund ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet.
Bis der Tag khl wird und die Schatten schwinden, wende dich her gleich einer Gazelle, mein Freund, oder gleich einem jungen Hirsch auf den Balsambergen.
3/1-4
Des Nachts auf meinem Lager suchte ich, den meine Seele liebt. Ich suchte; aber ich fand ihn nicht.
Ich will aufstehen und in der Stadt umhergehen auf den Gassen und Straen und suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte; aber ich fand ihn nicht.
Es fanden mich die Wchter, die in der Stadt umhergehen: Habt ihr nicht gesehen, den meine Seele liebt?
Als ich ein wenig an ihnen vorber war, da fand ich, den meine Seele liebt. Ich hielt ihn und lie ihn nicht los, bis ich ihn brachte in meiner Mutter Haus, in die Kammer derer, die mich geboren hat. –
8/5
Wer ist sie, die heraufsteigt von der Wste und lehnt sich auf ihren Freund?

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